Neuköllner Leuchtturm
Haus- und Wohnungsvermietung Bernhard Thieß

 

 

Sonntag, 13. Dezember 2015   ab 18 Uhr

Chanukka Party

 

 

 

 

 

An Chanukka wird überall auf der Welt der Sieg gegen die Besatzer gefeiert. Die griechischen Herrscher wollten die religiösen Praktiken der Juden im Namen des "aufgeklärten" Hellenismus verbieten: Chanukka ist seitdem der Feiertag der Selbstbestimmung und der freien Religionsausübung.

Komm am 13. Dezember zur Chanukka Party der Salaam-Schalom Initiative und feiere mit uns die Selbstbestimmung!

Wir ermutigen alle, Snacks mitzubringen. Die Party ist vegan und alkoholfrei. In echt jetzt. Praktischerweise halten wir so automatisch alle jüdischen und muslimischen Speisevorschriften ein. Kinder sind auch willkommen!

 

 

Mit freundlicher Unterstützung der Bürgerstiftung Neukölln findet am 22. November um 11.00 Uhr ein für alle Interessierte offener Brunch der Salaam-Schalom-Initive statt.

Die Initiative mit Neuköllner Wurzeln entstand 2013 mit dem Ziel, interkulturellen und interreligösen Vorurteilen entgegenzuwirken. Ihre Mitglieder setzen sich aktiv für ein solidarisches, respektvolles und verantwortungsbewusstes Miteinander der vielfältigen Lebenswelten in Neukölln und darüber hinaus ein.

 

Wer die Salaam-Schalom-Initiative schon immer einmal näher kennenlernen wollte oder jetzt erst neugierig geworden ist, ist herzlich zum offenen Bruch im Neuköllner Leuchtturm (Emser Str.117) eingeladen. Vegane und alkoholfreie Beiträge zum Büffet sind immer willkommen!

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 13.1.2015 18:00 Uhr

 

Die Bürgerstiftung Neukölln und die Salaam-Schalom-Initiative laden ein:

 

Wie wird Antisemitismus (nicht) instrumentalisiert?

 

 

Der israelischstämmige Shahak Shapira wurde in der Neujahrsnacht in Berlin von mutmaßlich arabisch- oder türkischstämmigen Jugendlichen angegriffen.

Direkt danach erhob er seine Stimme, zuerst auf seinem Facebook-Account, später auch in der Presse: Er wolle nicht, dass dieser klar antisemitische Vorfall instrumentalisiert wird, um Islam- und Fremdenfeindlichkeit zu rechtfertigen.

Moment mal:

Antisemitismus kann benutzt werden, um gegen andere Minderheiten zu hetzen?

Was sind die Formen und Funktionen von Antisemitismus als potentielle Muslimhetze?

In welchem Spannungsfeld steht Antisemitismus wenn es um muslimische Minderheiten in Berlin geht?

Um diese und weitere Fragen zu beleuchten lädt die Salaam-Schalom Initiative zusammen mit der Neuköllner Bürgerstiftung am 13. Januar um 18:00 zu einer offenen Gesprächsrunde mit Shahak Shapira, dem Betroffenen (Artdirector), Sultan Doughan, Kulturanthropologin (UC Berkeley) und Hannah Tzuberi, wissenschaftliche Mitarbeiterin (Institut für Judaistik, FU Berlin).