Neuköllner Leuchtturm
Haus- und Wohnungsvermietung Bernhard Thieß
Lesung und Buchpräsentation von
Bernd Rosarius
und Christine Van de Mer

Früchte der Fantasie


Gedichte und Geschichten aus dem Garten der Poesie.

mit Musik, Getränken und Fingerfood

 

im August 2007


Christine van de Mer
Bernd Rosarius
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 Früchte der Fantasie

Das Forum „Garten der Poesie“ mit dem der Verlag die vorliegende
Anthologie herausgibt ist ein Zusammenschluß von fast hundert Autorinnen
und Autoren, die in der Gemeinschaft ihre Liebe zur Literatur, zur Musik oder
zur Malerei ausleben können. Dieses Buch ist ein Produkt dieser Gemeinschaft.
30 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich, Kanada und der
Schweiz sind darin mit ihren Werken vertreten. Es gibt keinen thematischen
Schwerpunkt. So wie ein bunter Strauß Blumen aus dem Garten unterliegen die
Texte der Künstler keinem vorgegebenen Zwang, sie leben von der Wirklichkeit
des Einzelnen und seinen Visionen.
Es gibt Gedichte vom Herbst, wenn bunte Drachen steigen und letzte
Sommersonnenlichter leuchten; vom alten Straßenrocker, den die Leute mit
seinem dünnen, weißen Zopf und seiner schäbigen Kleidung „echt krass“
finden; oder von einem romantischen Platz auf einer alten Bank hinter dem
Altstadttor.
Bernd Rosarius, Mentor des Forums, schreibt von einem alten Stein und was der
wohl zu erzählen weiß, „weil das dann die Erkenntnis ist, die ich brauch in
meinen Jahren.“ Und er erzählt auch von der Straßenmalerin und den fünfziger
Jahren.
Christine Bücker dagegen schaut „bewegt in den Tag“, den sie erkunden
möchte, während Elke Dutschun am Ende eines Tages Bilanz zieht.
Noch viele Gedichte und Prosa sind in dieser Anthologie zu lesen, von Träumen,
der Liebe und der Farbe der Seele. Sie alle sind sinnlich erfahrbare
Vergegenständlichung zwischen Autor und seiner ganz persönlichen Umwelt.
Sie bieten mannigfache Erlebnisräume für den bereitwilligen Leser.
Er findet hier keine experimentelle Lyrik sondern eine, die ihm sofort Zugang
gewährt, die mit einfachen und sehr poetischen Worten von mehr oder weniger
bekannten Autoren Beachtung verdient.
Gedichte sind ja nur etwas wert, wenn sie Plattform für die eigene Identifikation
bieten. Lyrik muss wieder Botschaft sein, empirisches Anschauungsmaterial für
jeden von uns. In diesem Sinne entstand ein vielfältiges und originelles Buch
zum selberlesen und zum verschenken.